Warum es keine guten Bösewichte mehr gibt – meine Analyse im neuen Kinemalismus-Magazin

Warum es keine guten Bösewichte mehr gibt – meine Analyse im neuen Kinemalismus-Magazin

Endlich ist die vierte Ausgabe des liebevollsten Filmmagazins Deutschlands erschienen. KINEMALISMUS heißt es, beschäftigt sich diesmal mit Filmbösewichten, und ich durfte wie schon in Nummer 3 einen ausschweifenden Text beisteuern.

Darin analysiere ich, warum die meisten Filmbösewichter heute schwächer auf der Brust sind als noch in den 80ern. Den Artikel könnt ihr hier lesen, schöner illustriert und umgeben von zahlreichen weiteren tollen Texten findet ihr ihn aber nur in der vierten Ausgabe von KINEMALISMUS, die ihr hier bestellen könnt.

 

Als mit den Antagonisten die Romantik starb

Große Bösewichter werden von pompöser Filmmusik begleitet – beides ist in aktuellen Blockbustern immer seltener zu finden

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Lucid – Lesung und Interview im Podcast

Lucid – Lesung und Interview im Podcast

Der eine trällert rheinisch daher, der andere liest sonor verführerisch. Wer jeweils gemeint ist, könnt ihr in zwei neuen Folgen des Bastei Lübbe Audio Podcasts nachhören. Dennis Todorovic und ich lesen aus unserem Roman LUCID (der u.a. hier erhältlich ist) und werden von unserem Lektor Lukas Weidenbach interviewt.

Hier geht es zur Lesung.

Und hier zum Interview.

Und hier könnt ihr den Podcast auf iTunes abonnieren.

In der Zeitung: Professor T und Auf der Jagd

Der Filmjournalist Günter Jekubzik hat mich für die Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten interviewt. In einem langen Gespräch durfte ich ausführlich über meine Drehbuch-Arbeit an PROFESSOR T sprechen.

In der Süddeutschen Zeitung ist zum Kinostart des Dokumentarfilms AUF DER JAGD – WEM GEHÖRT DIE NATUR? eine ausführliche Kritik erschienen. Ich durfte das Projekt von Alice Agneskirchner (Produktion: BROADVIEW PICTURES) dramaturgisch betreuen. Die aktuellen Termine zum Kinofilm gib

t er hier.

Professor T – heute, 20.15 Uhr im ZDF

Professor T – heute, 20.15 Uhr im ZDF

Grafik von Thomas Jahn

Manchmal stimmt die Matrix: als alten Star Wars-Fan kann es für mich kaum einen schöneren Tag als #maythefourth für meine erste richtig große Fiction-TV-Premiere geben.

Ab heute läuft den ganzen Mai lang freitags um 20.15 Uhr die Serie PROFESSOR T im ZDF. Die heutige Folge, Folge 3 und Folge 4 (die auch das Staffelfinale ist) stammen aus meiner Feder (bzw. aus meinem Drehbuchschreibprogramm, aber Feder klingt romantischer), zum Teil in Zusammenarbeit Regisseur Thomas Jahn. Ich freue mich über jeden, der einschaltet (oder hier in der Mediathek schaut: https://www.zdf.de/serien/professor-t/maskenmord-100.html – aber wer will denn so unromantisch sein.)

 

Filmtipp: Rewind

„Der phantastische Film hat in Deutschland eine lange – ebenso stilprägende wie vergessene – Tradition“, das sagt mein Freund und Kollege Johannes Sievert, den ich an der Filmschule kennengelernt habe. Schon damals war er ein so leidenschaftlicher wie unermüdlicher Kämpfer für den deutschen Genre-Film. Mit Dominik Graf (der Regisseur, der gerne zwischen Genre- und Arthauskino hin und her pendelt) hat er zwei großartige Dokumentationen über das Thema gedreht: „Verfluchte Liebe Deutscher Film“ und „Offene Wunde Deutscher Film“.

Jetzt endlich konnte Johannes seinen ersten eigenen Genre-Film fertig stellen. Mit REWIND hat er tatsächlich den so dreckigen wie visionären Film geschaffen, den ich immer von ihm habe sehen wollen. Köln wirkt hier wie eine Film Noir-Stadt, in der ich der Spirit alter deutscher Gangster-Filme entfaltet. Dazu kommt ein cleverer Zeitreise-Plot, der mit seinen international besetzten Figuren den Film auf eine europäische Ebene holt. REWIND ist in der deutschen Genre-Geschichte verwurzelt, ist aber hoch modern erzählt – thematisch wie visuell.

REWIND läuft ab sofort im Kino. In Anlehnung an den alten Videotheken-Spruch kann ich allen nur dringend raten: BE KIND, SEE REWIND. Alle Kinotermine gibt es hier.

Spoil Doch! – Erfolgreiche Premiere

Meine Kollegen von der Filmlounge haben einen wunderbaren kleinen Zusammenschnitt von SPOIL DOCH! erstellt. Mit Dominik Porschen und Tobi Baumann habe ich Dominiks erstes Live-Programm geschrieben, dessen Premiere am 19. April im ausverkauften Filmpalast uns allen großen Spaß gemacht hat. Ab Herbst wollen wir das Programm auf Tour schicken. Ein ungewöhnliches und spannendes Projekt, bei dem ich sehr glücklich bin, als Autor dabei zu dürfen.

Spoil doch! am 19. April

Spoil doch!

Lange haben Dominik Porschen und ich überlegt, was genau Spoil doch! eigentlich ist. Am Donnerstagabend empfängt der YouTuber, der für mich ein enger Freund geworden ist, seine Filmlounge-Community im Filmpalast Köln. Zum ersten Mal reflektiert er ausgiebig sein Leben als Filmkritiker und Filmliebhaber – und würzt das ganz mit Stand Ups, an denen er mit Comedyautor Tobi Baumann („Pastewka“) und mir seit über einem Jahr gearbeitet hat.

Aber wie gesagt: Die Stand Ups sind nur die Würze. Vielmehr feiert Dominik zwei Stunden lang das Kino in all seinen Aspekten. Wir sind gespannt, wie dieses ganz besondere Konzept, an dem wir lange gefeilt haben, ankommen wird.

Und was genau ist es nun? Wir denken, den perfekten Begriff gefunden zu haben: Spoil doch! ist die erste Cine Latenight-Show. Und hoffentlich nicht die letzte.

Spoil doch! 19. April 2018, 20 Uhr, Filmpalast Köln.

Restkarten gibt es noch hier.