Drehstart für Little America

Drehstart für Little America

Im Sommer 2018 haben wir begonnen, die Drehbücher zu schreiben, jetzt ist endlich die erste Klappe gefallen! Unsere ARD-Miniserie Little America wird bis Juni in der Eifel, in Köln, im Raum Heidelberg sowie in Idar-Oberstein gedreht. Dror Zahavi inszeniert die Drehbücher, die ich mit Johannes Rotter und Ben Brauenlich geschrieben habe. Hauptrollen haben u.a. Elisa Schlott, Franziska Brandmeier, Reomy Mpeho und Jonas Nay.

Erzählt wird die Geschichte von vier Schicksalen. Da ist zum einen die Bauerntochter Marie Kastner, die eine Stelle auf der Base annimmt, nachdem die Ameri­kaner ihrer Familie Grund und Boden genommen haben; da ist auf der anderen Seite der schwarze GI George, der in Deutschland zum ersten Mal Freiheit erlebt, innerhalb des Militärs aber weiter mit Rassismus zu kämpfen hat. Außerdem geht es um Erika Strumm, die Tochter des Bürgermeisters und Maries beste Freundin, die die Amerikaner – wie ihr profitorientierter Vater – mit offenen Armen empfängt und sich ins Kaltensteiner Nachtleben stürzt. Dazu kommt Siegfried, Erikas Bruder und Maries Verlobter, der unverhofft aus der russischen Kriegsgefangenschaft heimkehrt, während seine Schwester im Kloster moralisch gebessert werden soll und seine Jugendliebe Marie Gefühle für George entwickelt.

Eine hochspannende Zeit, in die ich mich eineinhalb Jahre lang vergraben durfte – immer mit Produzentin Simone Höller und Producerin Greta Gilles von FFP New Media an der Seite. Ich bin sehr gespannt, wie die deutsch-amerikanischen 50er bald im Fernsehen und in der Mediathek erblühen werden. Es wurde Zeit, dass diese Ära des 20. Jahrhunderts, die auch viel über unsere heutige Gesellschaft erzählt, einmal zur Kulisse für eine große fiktionale Erzählung wird. Danke an die Redakteure Claudia Gerlach-Benz und Manfred Hattendorf (SWR), Carolin Haasis (ARD Degeto), Götz Bolten (WDR) sowie Sabine Holtgreve (NDR), dass sie diesem Projekt den Weg bereitet haben.

Wer noch mehr wissen will: DWDL berichtet zum Drehstart.

 

Foto: SWR/Martin Valentin Menke

Dominik allein zu Haus – Die Spoil Doch! Weihnachtsshow

Dominik allein zu Haus – Die Spoil Doch! Weihnachtsshow

Spoil Doch! heißt die Comedy-Show, die ich zusammen mit meinem Freund Dominik Porschen geschrieben habe. Nach einer erfolgreichen Tour durch viele CineStar-Kinos in Deutschlands spielt Dominik am 16. Dezember ein Spoil Doch! Weihnachtsspecial im Filmpalast Köln. Es gibt noch Resttickets!

Mehr Infos hier!

Und wer den Code „LastMinuteSuperSparpreis“ nutzt, zahlt nur 10 Euro für ein Ticket!

Little America gefördert

Little America gefördert

Die Film- und Medienstiftung NRW hat unser Projekt Little America mit 1 Mio. Euro gefördert, an dem ich für FFP New Media als Autor mitarbeite und das nächstes Jahr von Dror Zahavi verfilmt werden soll!

Anfang der 1950er Jahre wird ein kleiner westdeutscher Landstrich Standort einer amerikanischen Militärpräsenz. So kommen dort auch Freizügigkeit, individuelle Freiheit und Kapitalismus an. Der Vater der 25jährigen Marie wurde enteignet, als er sich weigerte, Land seines Bauernhofes für den Bau der Militärbasis zu verkaufen. Ihre beste Freundin Erika, deren Vater Bürgermeister ist und als Bauunternehmer großen Profit wittert, wartet gemeinsam mit ihr auf die Rückkehr ihres Bruders Siegfried, der in russischer Kriegsgefangenschaft sitzt und Maries Verlobter ist. Dror Zahavi inszeniert die TV-Miniserie „Little America“ u.a. mit Elisa Schlott, Franziska Brandmeier, Benjamin Sadler, Jonas Nay und Anna Schudt zum Großteil in NRW. Benjamin Braeunlich und Christoph Mathieu verfassten die Bücher.

Die Spoil Doch! Tour startet

Nach der großartigen Premiere im letzten Jahr startet heute endlich unsere SPOIL DOCH! Tour durch ganz Deutschland. Mein Freund Dominik Porschen bietet einen ganz besonderen Abend, der das Kino feiert: Mit Stand Up, Filmanalysen, großartigen Gästen (wie zum Beispiel Steven Gätjen heute Abend in Düsseldorf) und Songs!

Ich habe das Programm gemeinsam mit Dominik geschrieben und würde mich über viele Besucher freuen. Infos, Termine und Restkarten gibt es tubelounge.tv.

Hier noch ein Rückblick zur Premierenshow im letzen Jahr:

Interview mit der Medien-KuH

Schon vor ein paar Monaten hat Dominik Hammes vom Podcast Medien-KuH ein Interview mit mir geführt, das jetzt veröffentlicht wurde. Außer dass die zweite Staffel von Professor T längst gelaufen ist, hat alles in dem Gespräch nach wie vor Gültigkeit. Kein Wunder: Dem allgemeinen Trend folgend, schwelgen Dominik und ich während des Gesprächs vor allem in alten Zeiten. Liebe Kinder, hört also, wie das damals so war, als wir noch auf Film gedreht haben und wir das Wort Streaming noch im Englisch-Wörterbuch nachschlagen mussten!

Was können wir noch von Game of Thrones erwarten?

Neben dem YouTube-Kanal Filmlounge moderiert mein Freund Dominik Porschen nun auch wieder auf dem Kanal Filmfabrik. Auf beiden Channels bin ich immer gerne zur Stelle, wenn Dominik redaktionelle Hilfe braucht. Wir haben uns einmal Gedanken gemacht, was wir von der groß gehypten dritten Folge der achten Game of Thrones-Staffel erwarten.

Zwei kleine Neuigkeiten

Ich habe mich schon sehr lange nicht mehr hier gemeldet – vor allem weil ich tief in neuen Projekten versunken war, die ich demnächst ankündige.

Mit zwei Hinweisen möchte ich aber diese Webseite im neuen Jahr willkommen heißen:

1. Professor T ist für den Jupiter Award nominiert!

Als ich noch 14-jähriger Cinema-Abonnent war, hielt ich den Jupiter Award für den wichtigsten Filmpreis nach den Oscars. Ach, wie stolz der kleine Junge in mir ist, dass ein Projekt, das ich geschrieben habe, diesen Preis jetzt gewinnen kann! Die zweite Staffel von Professor T ist in der Kategorie „Beste TV-Serie national“ nominiert. Bitte stimmt hier ab! Dann schlagen wir sogar Babylon Berlin. Ganz sicher. Bestimmt. Vielleicht. Man wird ja noch träumen dürfen.

2. Gastbeitrag für Radio Nukular!

Über fünf Stunden lang analysieren die Jungs von Radio Nukular die Filmografie von Steven Spielberg. Und fünf Minuten ihrer Podcast-Zeit haben sie mir geschenkt, in denen ich zu beschreiben versuche, was ich an Spielberg schätze und was ihn besonders macht. (Und gleichzeitig konzentriere ich mich darauf, nicht zu stammeln… Ganz schön schwer für einen Autor!)

 

Warum es keine guten Bösewichte mehr gibt – meine Analyse im neuen Kinemalismus-Magazin

Warum es keine guten Bösewichte mehr gibt – meine Analyse im neuen Kinemalismus-Magazin

Endlich ist die vierte Ausgabe des liebevollsten Filmmagazins Deutschlands erschienen. KINEMALISMUS heißt es, beschäftigt sich diesmal mit Filmbösewichten, und ich durfte wie schon in Nummer 3 einen ausschweifenden Text beisteuern.

Darin analysiere ich, warum die meisten Filmbösewichter heute schwächer auf der Brust sind als noch in den 80ern. Den Artikel könnt ihr hier lesen, schöner illustriert und umgeben von zahlreichen weiteren tollen Texten findet ihr ihn aber nur in der vierten Ausgabe von KINEMALISMUS, die ihr hier bestellen könnt.

 

Als mit den Antagonisten die Romantik starb

Große Bösewichter werden von pompöser Filmmusik begleitet – beides ist in aktuellen Blockbustern immer seltener zu finden

Weiterlesen „Warum es keine guten Bösewichte mehr gibt – meine Analyse im neuen Kinemalismus-Magazin“