Spoil Doch! – Erfolgreiche Premiere

Meine Kollegen von der Filmlounge haben einen wunderbaren kleinen Zusammenschnitt von SPOIL DOCH! erstellt. Mit Dominik Porschen und Tobi Baumann habe ich Dominiks erstes Live-Programm geschrieben, dessen Premiere am 19. April im ausverkauften Filmpalast uns allen großen Spaß gemacht hat. Ab Herbst wollen wir das Programm auf Tour schicken. Ein ungewöhnliches und spannendes Projekt, bei dem ich sehr glücklich bin, als Autor dabei zu dürfen.

Spoil doch! am 19. April

Spoil doch!

Lange haben Dominik Porschen und ich überlegt, was genau Spoil doch! eigentlich ist. Am Donnerstagabend empfängt der YouTuber, der für mich ein enger Freund geworden ist, seine Filmlounge-Community im Filmpalast Köln. Zum ersten Mal reflektiert er ausgiebig sein Leben als Filmkritiker und Filmliebhaber – und würzt das ganz mit Stand Ups, an denen er mit Comedyautor Tobi Baumann („Pastewka“) und mir seit über einem Jahr gearbeitet hat.

Aber wie gesagt: Die Stand Ups sind nur die Würze. Vielmehr feiert Dominik zwei Stunden lang das Kino in all seinen Aspekten. Wir sind gespannt, wie dieses ganz besondere Konzept, an dem wir lange gefeilt haben, ankommen wird.

Und was genau ist es nun? Wir denken, den perfekten Begriff gefunden zu haben: Spoil doch! ist die erste Cine Latenight-Show. Und hoffentlich nicht die letzte.

Spoil doch! 19. April 2018, 20 Uhr, Filmpalast Köln.

Restkarten gibt es noch hier.

Professor T kommt im Mai

Professor T kommt im Mai

Nachdem die erste Staffel im letzten Jahr erfreulich erfolgreich lief, kehrt der erste blaubehandschuhte Ermittler der Fernsehgeschichte ins ZDF zurück: Professor T ist ab dem 4. Mai vier Freitage in Folge lang um 20.15 Uhr im ZDF zu sehen (und natürlich in der Mediathek).

Drei der vier Folgen durfte ich schreiben – und ich bin sehr gespannt, ob sie im Fernsehen so spektakulär aussehen werden, wie ich sie mir beim Schreiben vorgestellt habe. Es wird Psychopathen geben! Und Tote! Und manche von den Toten sind gar nicht so tot, wie sie sein sollten! Und einen Beinahe-Cliffhanger gibt es auch! Und der Aufzug aus der letzten Staffel ist wieder mit dabei, doch diesmal – Trommelwirbel – wurde er sogar von innen gefilmt!

Action, Crime und Neurosen – das wird der aufregendste Mai, den ich jemals hatte.

The Last Jedi – ein paar weitere Gedanken

Dominik Porschen und ich sind für die Filmlounge alle offenen Fragen, die wir nach Episode 7 hatten, durchgegangen und haben Episode 8 daraufhin abgeklopft, ob der Film die Handlung weitertreibt. Auch nach zweimaligen Ansehen muss ich sagen: Ein Film mit misslungener Struktur und viel verschenktem Potenzial. Statt die tolle Story, die unter viel oberflächlicher Action verborgen liegt, freizulegen, lenkt der Film mit Witzen und Pseudo-Wendungen ab. Das tut er aber immerhin unterhaltsam.

Erste Gedanken zu The Last Jedi

18.05 Uhr, das Embargo ist seit fünf Minuten vorbei, hier kommen meine ersten spoilerfreien Gedanken zu #TheLastJedi

Über weite Strecken macht Episode 8 Spaß. Gerade im ersten Drittel überzeugt der Film mit Tempo, einem tollen Spirit und wunderbaren Figuren. Gerade die Mechanikerin Rose ist ein toller neuer Charakter, der hervorragend ins Ensemble passt und viele Star Wars-Fans begeistern wird. Die Dynamik zwischen Poe Dameron und Leia stimmt, die Szenen, in denen Rey mit ihrem desillusionierten Mentor Luke zu tun hat, sind zum Teil hervorragend. Auch auf der Dunklen Seite stimmt die Chemie: Es gibt richtig gute Szenen zwischen Kylo Ren und General Hux.

Doch leider merkt man dem Film recht schnell an, dass er zu viel Ballast mit sich herumschleppen muss: Figuren und Storylines aus Episode 7, neue Figuren und Storylines, dann noch Restbestände aus der alten Trilogie. So wartet Episode 8 immer wieder mit schönen Momenten auf, doch im Großen und Ganzen verheddert sich der Film in seinen Storylines, erzwingt Motivationen für seine Figuren und findet einfach keinen klaren Bogen, weswegen er auf der Suche nach einem Finale immer länger wird. Große Dramatik gibt es dann plötzlich in fast jeder Szene, doch keine Wendung zieht ernsthafte Konsequenzen nach sich, so dass wir nach fast drei Stunden Spielzeit genauso schlau wie vorher sind, obwohl eigentlich unglaublich viel passiert ist.

Aus Sicht eines Geschichtenerzählers ist das katastrophal, doch natürlich handelt es sich hier nicht um ein Star Wars-Problem, sondern um eines des modernen Blockbuster-Kinos. Wie auch bei Marvel-Filmen muss viel passieren, ohne dass sich am Status Quo wirklich etwas ändert. Das Kinoerlebnis soll bewusst nicht komplett befriedigend sein, so dass Zuschauerin und Zuschauer wiederkommen. Es ist der alte McDonald’s-Trick: Lass die Ballast-Stoffe weg und erhöhe den Zuckergehalt, dann haben die Leute Spaß, sind aber immer noch hungrig genug, um wiederzukommen. Und so macht Episode 8 zwar Spaß und verzuckert viele Szenen und Dialoge (mal mit Gags und mal mit Nostalgie), ist am Ende aber leider ein hohler Film ohne Ballaststoffe – ohne eine Storywendung, die dem Ganzen wirklich Gewicht oder Drive in eine neue Richtung geben würde.

Am Samstag schaue ich den Film noch einmal und melde mich dann mit Spoilern wieder. Vielleicht gefällt er mir beim zweiten Anschauen ja besser.

Adventsgeschichten – schaurig und gratis!

Der Advent kommt bald – und wem schauert es nicht beim Gedanken an all die bevorstehende Besinnlichkeit. Getreu diesem Motto habe ich vor drei Jahren drei Kurzgeschichten veröffentlicht, in denen der Nikolaus, das Christkind und die Heiligen Drei Könige keinen Frieden bringen – sondern uns gehörig in Angst und Schrecken versetzen.

Bis zum 3. Dezember könnt ihr das Ebook FÜRCHTET EUCH NICHT gratis bei Amazon herunterladen. Einfach hier oder aufs Cover klicken:

Fürchtet Euch nicht!
Drei weihnachtliche Schauergeschichten

Ich wünsche gutes Gruseln und freue mich natürlich über jede positive Amazon-Review oder -Bewertung, damit sich das Buch ab dem 4. Dezember vielleicht wieder ein wenig verkauft.