Förderung für „Das perfekte Ich“

Ich freue mich sehr, dass ich wieder an einem Sci-Fi-Projekt arbeiten darf! „Das perfekte Ich“ wurde von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert und wird von Alexander Ferwer und der U5 Filmproduktion produziert. Mit den Autoren-Kolleg*nnen Marina Bendocchi Alves und Dominik Hochwald darf ich mir nun Gedanken darüber machen, ob es eigentlich eine gute Idee sein könnte, in fremde Körper hineinzuspringen. Was soll da schon schief gehen? Mit dem Team bestimmt nichts.

Adventsgeschichten – schaurig und gratis!

Der Advent kommt bald – und wem schauert es nicht beim Gedanken an all die bevorstehende Besinnlichkeit. Getreu diesem Motto habe ich vor drei Jahren drei Kurzgeschichten veröffentlicht, in denen der Nikolaus, das Christkind und die Heiligen Drei Könige keinen Frieden bringen – sondern uns gehörig in Angst und Schrecken versetzen.

Bis zum 3. Dezember könnt ihr das Ebook FÜRCHTET EUCH NICHT gratis bei Amazon herunterladen. Einfach hier oder aufs Cover klicken:

Fürchtet Euch nicht!
Drei weihnachtliche Schauergeschichten

Ich wünsche gutes Gruseln und freue mich natürlich über jede positive Amazon-Review oder -Bewertung, damit sich das Buch ab dem 4. Dezember vielleicht wieder ein wenig verkauft.

Game of Thrones im Käfer

Game of Thrones im Käfer

Meine Kollegen Annebeth Jacobsen und Manfred Oldenburg von BROADVIEW TV haben eine so kritische wie spannende Dokumentation über Volkswagen für das ZDF gedreht. Ein Bekannter hat sie gestern im ZDF gesehen und nannte sie „Game of Thrones mit Autos“. Das höre ich gerne – vor allem, da ich für das Projekt als dramaturgischer Berater tätig war und auch eine Drehbuchfassung geschrieben habe.

Der Film DIE VOLKSWAGEN-STORY ist hier in der ZDF-Mediathek abrufbar.

Laika in Norwegen und anderen Galaxien

Unser Projekt DIE LAIKA KAPSEL, das bereits mit dem Wim Wenders Stipendium ausgezeichnet wurde, heißt jetzt LIFE ON LAIKA und wird von Markus und Maria mit ihrer neuen Firma Fiction Park realisiert. Anfang des Monats waren mein Co-Autor Dennis Todorovic und ich mit dem Projekt in Norwegen beim renommierten eQuinoxe-Programm. Wir freuen uns sehr, dass unsere kleine Raumkapsel weiter fliegt!

Dennis Todorovic, Maria Tsigka und jemand, der dem Logo oben links ähnlich sieht

Büdchenpause beendet

Im Dezember habe ich das letzte Büdchen gepostet – dann kamen ein Roman- und ein Drehbuchprojekt und haben mich komplett von allen Zerstreuungs-Aktivitäten abgehalten. Doch wenn sich jetzt schon der Express berufen fühlt, ein Foto von Christiane und mir mit „Wahre Büdchenliebe“ zu überschreiben (und der Stadt-Anzeiger kurz darauf nachlegt), dann muss ich wohl endlich mal wieder nachlegen. Ich habe mittlerweile auch eine Spiegelreflexkamera.

Büdchen im Express

Mitbringsel aus Israel

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Alex, Allison und Michael haben wir in Tel Aviv kennengelernt. Sie sind Mitglieder einer lutherischen Gemeinde.

Gut, wenn man umtriebige Freunde hat: Da eine Bekannte von uns ein Jahr in Jerusalem verbracht hat, ergab sich für meine Frau Christiane und mich die Gelegenheit, einen Besuch bei ihr mit einer fantastischen Israel-Rundreise zu verbinden.

Gut, wenn man dann auch noch als Journalist arbeiten darf: Für evangelisch.de durften wir aus Tel Aviv über eine protestantische Gemeinde berichten. Unter dem Titel „Reformation 2017“ veröffentlicht das Portal zum Reformationsjahr Reportagen über Protestanten in der ganzen Welt.

Die, die wir in Tel Aviv getroffen haben, sind – vorsichtig gesagt – ein wenig speziell. Als Minderheit in Israel wollen sie ihre Bedeutung damit unterstreichen, dass sie als Missionare gläubige Juden von der Existenz des Messias überzeugen.

Die eigene Bedeutung unterstreichen wollen – ebenfalls vorsichtig gesagt – in Israel nahezu alle Religionen. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, wandelt auf einem schmalen Grat. Es hat daher etwas Mühe gekostet, einen so kritischen wie abwägenden Text zu schreiben. Christiane und ich hoffen, dass es uns gelungen ist.

HIER GEHT ES ZU UNSEREM TEXT AUF EVANGELISCH.DE

Heumarkt

Star Wars Kiosk

In dem Advent, in dem mehr Kinder sehnsüchtiger auf Star Wars als aufs Christkind warten, erschien mir der Kiosk am Heumarkt mit der Nachbarschaft aus der weit, weit entfernten Galaxis am passendsten…

Mimanca

Dieser Blog-Eintrag ist gleichzeitig mein Beitrag zum Projekt Mimanca der Kölner Illustratorin Steffi Krohmann. Die hat viele  Einkaufszettel gesammelt und sie an Freiwillige verteilt, die inspiriert durch ihren Zettel ein kleines künstlerisches Werk kreieren sollen.

Als ich im Januar meinen Zettel bekam, dachte ich, bis Oktober würde ich ganz locker eine kleine Kurzgeschichte rund um die Gegenstände auf dem Zettel schreiben können. Doch dann kamen diverse tolle Projekte dazwischen, die den unscheinbaren Zettel, der bestimmt abertausende Geschichten bereithält, in Vergessenheit geraten ließen.

Für unser Sci-Fi-Projekt „Die Laika Kapsel“ habe ich mich in letzter Zeit viel mit künstlichen Intelligenzen, Zukunftstechnologie und der Frage, ob Cyber-Wesen kreativ sein können, beschäftigt. Da dachte ich mir, das Mimanca-Projekt sei der richtige Anlass, um letzteres auszuprobieren! Welche Geschichten und Werke entdecken die künstlichen Intelligenzen, die mir heute schon  zur Verfügung stehen, hinter meinem Zettel?

Bis hierhin habe ich geschrieben, jetzt verlasse ich mich auf die Kreativität von Google, der Schreib- und Rechtschreibhilfe meines Smartphones und Siri, von der Apple behauptet, dass sie die bisher netteste und schlaueste künstliche Intelligenz sei.

Mein Mimanca-Einkaufszettel.
EHENPAPIER oder ELOUPAPIER (?), GLAS BLUTWURST, ZEITUNG VOM 28.04.12, SCHIMMELKÄSE, VORLAGEN oder VERLANGEN

ZEITUNG VOM 28.04.12 – Copy-Paste-Gedicht

Kopierte Ausschnitte aus den 21.400 Google-Suchergebnissen zu „Zeitung vm 28.04.12“ in drei Strophen:

Tod ist Leben Sterben Pforte
Alles ist nur Übergang
Ich hatte einen Traum…
Das letzte Wort wird „Liebe“ sein

Wir werden uns anstrengen, glamourös durch den Abend zu stolpern
Von großer Zuneigung und viel Respekt getragen
Ich bin mit Leib und Seele auch Deutscher
Prompt regnete es Deutsche Filmpreise

Ein theoretischer Begriff? Oder ein alltagstaugliches Prinzip?
Unsere Identität erneuert sich regelmäßig
Es ist ein sogenanntes Selbstkonstrukt
Authentizität wird so zur Makulatur

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