Kinealistische Roadtrips mit Sauriern

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Da geht fast ein Jugendtraum in Erfüllung: Ich habe einen Artikel in einem Filmmagazin geschrieben, das Steven Spielberg auf dem Cover hat. Und mein Artikel wurde dann sogar mit dem T-Rex aus Jurassic Park illustriert!

Für das wunderbare Heft KINEMALISMUS habe ich einen Text über die nostalgischen Gefühle geschrieben, die ich (und gefühlt meine ganze Generation) den Filmgeschichten aus den 80er Jahren gegenüber haben. Ein Text, warum die Stories vom Steven mit V (Spielberg) und die vom Stephen mit PH (King) mich bis heute nicht loslassen. Entstanden ist der Artikel auf unserer Hochzeitsreise durch Neuengland im letzten Jahr, so dass er irgendwie auch ein Reisebericht ist.

Wer cool ist und auch noch viele weitere tolle und wunderbar illustrierte Artikel über das Kino der 80er Lesen möchte, kann das Heft hier auf kinemalismus.de bestellen.

Uncooler (und T-Rex ärmer) ist es, meinen Text gleich hier zu lesen:

Roadtrips in die Vergangenheit

Wie die 80er Jahre ganz nostalgisch in Filmen und der Serie „Stranger Thins“ wieder zurückkehren

von Christoph Mathieu

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Arrival

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Dominik und ich haben uns zu ARRIVAL Gedanken gemacht – der Film, der mich in diesem Jahr bisher am meisten begeistert hat (aber was soll in diesem Jahr schon noch kommen, was ARRIVAL in den Schatten stellen könnte. ROGUE ONE sicher nicht).

Wir haben in der aktuellen Filmlounge-Spoilerecke einmal den Versuch unternommen, die unglaublich clevere Pointe des Films zu entschlüsseln.

Phantastische Tierwesen

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Trotz des Videotitels würde ich „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“, nicht als wirklich langweilig bezeichnen. In der magischen Version des New Yorks der 20er Jahre verbringt man gerne zwei Stunden. Trotzdem denke ich, dass in dem Film ein deutlich besserer Film verborgen ist, als den, den man zu sehen bekommt (wohl, weil er wie so viele Blockbuster heute nicht eigenständig gesehen wird sondern gleich als Vorläufer für den nächsten Film). Dominik und ich haben in der Filmlounge den Versuch unternommen, diesen „verborgenen Film“ freizulegen.

Verfilmte Filmkritik

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Meine Filmanalysen werden jetzt quasi verfilmt. Seit ein paar Wochen darf ich für den YouTube-Kanal Filmlounge ins Kino gehen und gemeinsam mit Dominik Porschen Analysen schreiben, die er dann in die Kamera spricht. Ich stehe derweil dahinter und passe auf, dass er keinen Unsinn redet.

Meine bisherigen Lieblinge sind eine Analyse zum wunderbaren Marvel-Film Doktor Strange. Und ein Stop Motion-Special zum nicht weniger wunderbaren Stop Motion-Film Kubo:

Weitere Lieblings-Analysen werde ich hier teilen.

Oscar-Tipps 2016 – Wer tippt mit?

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Hier kommen meine Oscar-Tipps. Ich freue mich über Mit-Tipper hier oder auf Facebook in den Kommentaren. Hier geht es zur Nominierten-Übersicht.

Oscars 2016

BEST PICTURE
Mad Max: Fury Road

ACTOR IN A LEADING ROLE
Leonardo DiCaprio

ACTRESS IN A LEADING ROLE
Cate Blanchett

ACTOR IN A SUPPORTIN ROLE
Christian Bale

ACTRESS IN A SUPPORTING ROLE
Rooney Mara

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Kommerzkritische Saurier auf Kamikaze-Kurs

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JURASSIC WORLD ist ein Film von einer trashiger Brillanz, wie sie seit Paul Verhoevens STARSHIP TROOPERS nicht mehr im Blockbuster-Kino gesehen wurde. Es handelt sich um einen erstaunlichen Kamikaze-Film: Ihre Botschaft ist den Filmemachern so wichtig, dass sie bereit sind, die eigene Story, die Logik und die Figuren dafür zu opfern.

Das Portal zur JURASSIC WORLD – gefertigt aus dem Holz von 1993.

Das Portal zur JURASSIC WORLD – gefertigt aus dem Holz von 1993.

Doch was ist die Botschaft?

Ganz am Anfang sehen wir im wie geschmiert laufenden Freizeitpark JURASSIC WORLD einen Parkmitarbeiter, der ein Vintage-JURASSIC PARK-Shirt trägt, das mit 22 Jahren genau so alt ist wie der Originalfilm von Steven Spielberg. Der Mitarbeiter schwärmt, dass damals im JURASSIC PARK noch alles echt und magisch und wundersam gewesen sei. Der neue Park sei nur auf Kommerz aus – die Saurier könnten auch gleich Markennamen erhalten und etwa Pepsisaurus heißen. Auf der Metaebene sagt uns Regisseur Colin Trevorrow: „Der Originalfilm ist unantastbar und perfekt. Diesen Film hier gibt es dagegen nur, weil wir in Hollywood Kommerzschweine sind und ihr da draußen nach immer mehr verlangt.“

Tatsächlich ist zu Beginn in beinahe jeder Sekunde die Liebe der Filmemacher zum Originalfilm zu spüren. Wir bereisen den Park, hören John Williams Musik und erleben das perfekte JURASSIC PARK-Feeling, das uns 1993 eingenommen hat. Ich selbst war 12 Jahre alt, als JURASSIC PARK im Kino lief, war verzaubert von der Magie des Films und aufgepeitscht durch seine Spannung. JURASSIC WORLD hat es tatsächlich geschafft, mich in den ersten Minuten wieder in meine Kindheit zurückzuversetzen. (Selbst Mr. DNA taucht wieder auf!)

Auch Mr. DNA feiert sein Comeback in JURASSIC WORLD

Auch Mr. DNA feiert sein Comeback in JURASSIC WORLD.

Doch der Film opfert sich im Folgenden selbst für seine These. Um den Parkbesuchern mehr Sensation zu bieten, züchten die JURASSIC WORLD-Wissenschaftler einen Hybriden, der weder zu kontrollieren noch in seiner wahnwitzigen Existenz ernst zu nehmen ist. Eine Freak-Kreatur, die durch den Park flaniert und Saurier und Menschen tötet. Als „Indominus Rex“ einen Brachiosaurus tötet, der hochdramatisch in den Armen der Hauptfiguren stirbt, ist die Botschaft klar: Die Freak-Kreatur macht die magische JURASSIC PARK-Welt, an die wir uns gerne erinnern, zunichte. Auf der Meta-Ebene: Die Film-Welt von damals kann nicht mehr gesteigert werden, jeder Versuch, die Spielberg-Magie von einst zu toppen, kann nur zur Vernichtung dieser Magie führen.

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