Warum es keine guten Bösewichte mehr gibt – meine Analyse im neuen Kinemalismus-Magazin

Warum es keine guten Bösewichte mehr gibt – meine Analyse im neuen Kinemalismus-Magazin

Endlich ist die vierte Ausgabe des liebevollsten Filmmagazins Deutschlands erschienen. KINEMALISMUS heißt es, beschäftigt sich diesmal mit Filmbösewichten, und ich durfte wie schon in Nummer 3 einen ausschweifenden Text beisteuern.

Darin analysiere ich, warum die meisten Filmbösewichter heute schwächer auf der Brust sind als noch in den 80ern. Den Artikel könnt ihr hier lesen, schöner illustriert und umgeben von zahlreichen weiteren tollen Texten findet ihr ihn aber nur in der vierten Ausgabe von KINEMALISMUS, die ihr hier bestellen könnt.

 

Als mit den Antagonisten die Romantik starb

Große Bösewichter werden von pompöser Filmmusik begleitet – beides ist in aktuellen Blockbustern immer seltener zu finden

Weiterlesen „Warum es keine guten Bösewichte mehr gibt – meine Analyse im neuen Kinemalismus-Magazin“

The Last Jedi – ein paar weitere Gedanken

Dominik Porschen und ich sind für die Filmlounge alle offenen Fragen, die wir nach Episode 7 hatten, durchgegangen und haben Episode 8 daraufhin abgeklopft, ob der Film die Handlung weitertreibt. Auch nach zweimaligen Ansehen muss ich sagen: Ein Film mit misslungener Struktur und viel verschenktem Potenzial. Statt die tolle Story, die unter viel oberflächlicher Action verborgen liegt, freizulegen, lenkt der Film mit Witzen und Pseudo-Wendungen ab. Das tut er aber immerhin unterhaltsam.

Erste Gedanken zu The Last Jedi

18.05 Uhr, das Embargo ist seit fünf Minuten vorbei, hier kommen meine ersten spoilerfreien Gedanken zu #TheLastJedi

Über weite Strecken macht Episode 8 Spaß. Gerade im ersten Drittel überzeugt der Film mit Tempo, einem tollen Spirit und wunderbaren Figuren. Gerade die Mechanikerin Rose ist ein toller neuer Charakter, der hervorragend ins Ensemble passt und viele Star Wars-Fans begeistern wird. Die Dynamik zwischen Poe Dameron und Leia stimmt, die Szenen, in denen Rey mit ihrem desillusionierten Mentor Luke zu tun hat, sind zum Teil hervorragend. Auch auf der Dunklen Seite stimmt die Chemie: Es gibt richtig gute Szenen zwischen Kylo Ren und General Hux.

Doch leider merkt man dem Film recht schnell an, dass er zu viel Ballast mit sich herumschleppen muss: Figuren und Storylines aus Episode 7, neue Figuren und Storylines, dann noch Restbestände aus der alten Trilogie. So wartet Episode 8 immer wieder mit schönen Momenten auf, doch im Großen und Ganzen verheddert sich der Film in seinen Storylines, erzwingt Motivationen für seine Figuren und findet einfach keinen klaren Bogen, weswegen er auf der Suche nach einem Finale immer länger wird. Große Dramatik gibt es dann plötzlich in fast jeder Szene, doch keine Wendung zieht ernsthafte Konsequenzen nach sich, so dass wir nach fast drei Stunden Spielzeit genauso schlau wie vorher sind, obwohl eigentlich unglaublich viel passiert ist.

Aus Sicht eines Geschichtenerzählers ist das katastrophal, doch natürlich handelt es sich hier nicht um ein Star Wars-Problem, sondern um eines des modernen Blockbuster-Kinos. Wie auch bei Marvel-Filmen muss viel passieren, ohne dass sich am Status Quo wirklich etwas ändert. Das Kinoerlebnis soll bewusst nicht komplett befriedigend sein, so dass Zuschauerin und Zuschauer wiederkommen. Es ist der alte McDonald’s-Trick: Lass die Ballast-Stoffe weg und erhöhe den Zuckergehalt, dann haben die Leute Spaß, sind aber immer noch hungrig genug, um wiederzukommen. Und so macht Episode 8 zwar Spaß und verzuckert viele Szenen und Dialoge (mal mit Gags und mal mit Nostalgie), ist am Ende aber leider ein hohler Film ohne Ballaststoffe – ohne eine Storywendung, die dem Ganzen wirklich Gewicht oder Drive in eine neue Richtung geben würde.

Am Samstag schaue ich den Film noch einmal und melde mich dann mit Spoilern wieder. Vielleicht gefällt er mir beim zweiten Anschauen ja besser.

Kinealistische Roadtrips mit Sauriern

Da geht fast ein Jugendtraum in Erfüllung: Ich habe einen Artikel in einem Filmmagazin geschrieben, das Steven Spielberg auf dem Cover hat. Und mein Artikel wurde dann sogar mit dem T-Rex aus Jurassic Park illustriert!

Für das wunderbare Heft KINEMALISMUS habe ich einen Text über die nostalgischen Gefühle geschrieben, die ich (und gefühlt meine ganze Generation) den Filmgeschichten aus den 80er Jahren gegenüber haben. Ein Text, warum die Stories vom Steven mit V (Spielberg) und die vom Stephen mit PH (King) mich bis heute nicht loslassen. Entstanden ist der Artikel auf unserer Hochzeitsreise durch Neuengland im letzten Jahr, so dass er irgendwie auch ein Reisebericht ist.

Wer cool ist und auch noch viele weitere tolle und wunderbar illustrierte Artikel über das Kino der 80er Lesen möchte, kann das Heft hier auf kinemalismus.de bestellen.

Uncooler (und T-Rex ärmer) ist es, meinen Text gleich hier zu lesen:

Roadtrips in die Vergangenheit

Wie die 80er Jahre ganz nostalgisch in Filmen und der Serie „Stranger Thins“ wieder zurückkehren

von Christoph Mathieu

Weiterlesen „Kinealistische Roadtrips mit Sauriern“

Heumarkt

Star Wars Kiosk

In dem Advent, in dem mehr Kinder sehnsüchtiger auf Star Wars als aufs Christkind warten, erschien mir der Kiosk am Heumarkt mit der Nachbarschaft aus der weit, weit entfernten Galaxis am passendsten…